Republik Schwion

1. Jahrtausend v. Chr.
Vermutlich durch die Eherne Pforte kommend besiedeln Zuwanderer aus dem Osten das Swinetal. Eine kulturelle und sprachliche Verwandtschaft der schwionischen Urbevölkerung mit Kimmeriern und Gotonen wird angenommen.

2.-5. Jahrhundert nach Christus
Der Süden Sinais und Teile Schwions sind sporadisches Durchzugsgebiet wandernder Stämme. Archäologische Funde im Umland der heutigen Stadt Arheim weisen auf die Anwesenheit von Kimmeriern hin. Östlich von ihnen siedeln die stammverwandten Gotonen, die als Urbevölkerung der Region gelten. Ihr Siedlungsgebiet erstreckt sich bis ins mittlere Swinetal.

4./5. Jahrhundert
Aus dem Süden erreichen christliche Missionare das Land. Sie bekehren die Bevölkerung nach und nach zu einer speziellen Ausprägung des Christentums, bei der Gott-Sohn nicht als wesensgleich mit Gott-Vater betrachtet wird. Am Fuß des Berges Sinai entsteht das Katarinenkloster, das sich neben jenem in Baldrung und Krienburg zu einem der Zentren der einheimischen Kirche entwickelt.

6.-8. Jahrhundert
Die gotonischen Stämme werden mehr und mehr von den kriegerischen Kimmeriern bedrängt, von Osten her dringen frühschwionische Stämme vor. Im ausgehenden 8. Jahrhundert entwickelt sich die Grafschaft Schwion, die das Gebiet des heutigen Landsbezirks Setterich und weite Teile des Währener Landes umfasst.

10. Jahrhundert
Die Grafschaft Schwion erlebt eine erste Blütezeit. Setterich an der Swine wird zur Residenzstadt der Grafen.